IG Metall Ludwigsburg
Schwieberdinger Strasse 71
D-71636 Ludwigsburg

Telefon: +49 (7141) 4446-11
Telefax: +49 (7141) 4446-20
ludwigsburg@igmetall.de

Online beitreten

Archiv

Meldungen der letzten Wochen

Montag 7. April 2008 | Keine Annäherung im Tarifstreit

Eine Lösung im Tarifstreit des baden-württembergischen Kfz- Handwerks ist auch nach der zweiten Verhandlungsrunde nicht in Sicht. Nach über siebenstün- diger Verhandlung in Korntal- Münchingen (Kreis Ludwigsburg) haben sich IG Metall und die Tarifgemeinschaft der Kfz-Arbeit- geber ohne Ergebnis auf den 14. April 2008, 10:00 Uhr vertagt.

Die IG Metall fordert für die 54.000 Beschäftigten der Branche im Südwesten 5 Prozent mehr Geld und die Fortgeltung der durch die Arbeitgeber gekündigten Tarifverträge.

Die Arbeitgeber haben gestern kurz vor Abbruch der Verhand- lungen Entgelterhöhungen von zwei Prozent angeboten. Damit liegt das Angebot unterhalb Teuerungsrate. Die Arbeitgeber wollen außerdem durchsetzen, dass der Samstag zum Regel- arbeitstag wird, Schichtzuschläge gestrichen und das 13. Monatsein- kommen (Weihnachtsgeld) er- tragsabhängig werden. Zudem soll die Arbeitszeit verlängert werden, indem die Quote der Beschäftigten mit 40-Stunden-Arbeitsverträgen ausgeweitet wird.

Der Vorsitzender der Tarifgemeinschaft Roman Rösch legt
ein Angebot unterhalb der Teuerungsrate vor

    


 

Freitag, 15.03.2008 | Weniger drin als gedacht

Die IG Metall verteilte heute Handzettel mit der Aufschrift „weniger drin als gedacht“ an die Kunden des Honda-Autohaus Nägele in Bietigheim. „Wir  klären die Kunden darüber auf, dass in den Autohäusern von Nägele & Sohn in Bietigheim die sozialen Mindeststandards der Tarifverträge nicht garantiert werden“, so Konrad Ott, erster Bevollmächtigter der IG Metall Ludwigsburg. „Tariflöhne, 30 Tage Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Alterssicherung, regelmäßige Lohnerhöhung - für jede Familie ist es wichtig, dass sie sich auf diese Mindeststandards verlassen kann“, so Konrad Ott weiter. Auf die Informationen haben die Kunden des Honda-Autohaus Nägele nach Meinung der IG Metall ein Recht.

Georg Nägele hatte öffentlich erklärt, dass er die im Tarifvertrag verankerten Löhne „für einfach zu hoch“ hält. Das Honda-Autohaus Nägele macht zur Zeit eine Werbekampagne auf die der Slogan der Gewerkschaft anspielt. Die IG Metall wird solche Aktionen gegen Betriebe fortsetzen, die auf der Negativliste stehen. Auf dieser Negativliste stehen alle Autohäuser, die trotz mehrfacher Aufforderung gegenüber der IG Metall nicht erklärt haben, dass sie künftig weiter Tarifverträge im Kfz-Handwerk abschließen wollen. Nicht auf der Liste finden sich Familienbetriebe, die keine Angestellten haben. Die IG Metall hat eine Internetseite zu der Aktion bei Nägele unter der Adresse www.weniger-drin-als-gedacht.de