Respekt! - Kein Platz für Rassismus
Respekt!
Eine Kooperation der IG Metall und der Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«
Ihre Wurzeln hat die Respekt!-Initiative im Sport.
Immer wieder kommt es auf Fußballplätzen zu fremdenfeindlichen Zwischenfällen mit rassistischen Schmähungen durch Zuschauer aber auch zwischen Spielern auf dem Platz.
Auslöser für die Respekt!-Initiative waren rassistische Pöbeleien gegen einen nigerianischen Fußballer im Jahre 2007.
Mit dem Slogan »Kein Platz für Rassismus« ging es zunächst darum, gegen Fremdenfeindlichkeit auf dem grünen Rasen und bei den Fußball-Fans Position zu beziehen.
Respekt ist ein vielschichtiger Begriff mit vielen Facetten.
Respekt ist Wertschätzung und Achtung gegenüber anderen Personen und Dingen.
Respekt wird häufig gefordert, seltener anderen entgegen gebracht.
Respekt ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen.
»In den Betrieben kommen täglich eine Vielzahl von Menschen zusammen, mit unterschiedlichen sozialen, politischen und religiösen Hintergründen.
Die IG Metall setzt Zeichen für Solidarität, Würde, Anerkennung und Respekt am Arbeitsplatz. Diese Werte sind nach Auffassung der IG Metall Maßstab des Handelns in den Betrieben und in der Politik.
Um diese Werte zu unterstützen beteiligt sich die IG Metall an der Initiative Respekt!«
(Bertin Eichler)

Gewerkschaften und Arbeitgeber riefen zur Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt auf: am Donnerstag, 23. Februar, um 12.00 Uhr
Die IG Metall Ludwigsburg hat gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt aufgerufen. Gewerkschaften und Arbeitgeber treten damit gemeinsam für ein Deutschland ein, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. Die IG Metall rief deshalb am Donnerstag, 23. Februar um 12.00 Uhr, alle Beschäftigten in den Betrieben auf, für eine Schweigeminute in ihrer Arbeit innezuhalten.
Mit der Schweigeminute soll auch der Opfer der Mordserie der Neonazis im vergangenen November gedacht werden. Die IG Metall hatte sich mit den Opfern der Gewalt und ihren Angehörigen uneingeschränkt solidarisch erklärt. "Gleichwohl sind die Umstände der Taten weiterhin ungeklärt. Eine kritische Reflexion der aktuellen Geschehnisse steht genauso aus, wie eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Wiedererstarken rechtsextremistischer Ideologien", sagte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Dienstag in Frankfurt am Main. Man stehe daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremistischem Gedankengut entschieden entgegen zu treten.
Die Schweigeminute soll ebenso wie der Staatsakt ein Signal des Zusammenhalts der Gesellschaft und ein Zeichen gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen. Im stillen Gedenken an die Opfer soll auch in den Betrieben ein kraftvolles Zeichen der Trauer und des Mitgefühls gesetzt werden mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt.
Bei den Firmen Rothfuss, Bessey, Dürr AG, VW OTLG, Gleason-Pfauter, Heinkel, Mann+Hummel, ZFLS, Valeo Wischer und Getrag wurden die Beschäftigten zu einer Schweigeminute aufgerufen.