IG Metall Ludwigsburg
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Öffnungszeiten während der Sommerferien

In der Zeit vom 04.08.-08.09.17 (Schulferien) ist das Büro Freitags geschlossen, auch der Dienstleistungsabend mittwochs findet während Ferien und vor Feiertagen nicht statt.

125 Jahre - Die IGM wünscht schönen Urlaub

1903 Brauereiarbeiter aus Stuttgart und Thüringen erstreiten die erste tarifvertragliche Urlaubsregelung. Drei freie Tage pro Jahr!

1920er: Urlaub für Arbeiterinnen und Arbeiter: Unvorstellbar. Es gibt nur vereinzelte Regelungen über wenige freie Tage.
1948: Der Anspruch auf Erholung und Freizeit hält Einzug in die allgemeinen Menschenrechte.
1951: In der DDR wird das verfassungsrechtlich garantierte Recht auf zwei Wochen Urlaub im Jahr umgesetzt.
1963: Die BRD zieht nach: Ab sechs Monaten Betriebszugehörigkeit gibt es 15 Tage bezahlten Erholungsurlaub pro Jahr.
19787/79 Die kampfstarken Belegschaften der westdeutschen Eisen- und Stahlindustrie schaffen nach fast sechs Wochen Streik den Durchbruch. Der Stufenplan beginnt.
1981. Bei Stahl, Metall und Elektro sowie der Druckindustrie gelten sechs Wochen Tarifurlaub. Die Regelung beeinflusst alle tarifgebundenen Branchen.

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Ab 1. Juli steigen die Tarifentgelte in der Edelmetallindustrie

Die Beschäftigten der Edelmetallindustrie können sich über mehr Geld freuen. Ab 1. Juli wird die zweite Stufe fällig, mit der die Beschäftigten, Auszubildenden und Dual-Studierenden in der Edelmetallbranche zwei Prozent mehr Geld erhalten. Das sieht die zweite Stufe des Tarifabschlusses vor, den die IG Metall im vergangenen Juli abgeschlossen hat. „Noch einmal profitieren die Kolleginnen und Kollegen von dem im letzten Jahr abgeschlossenen Tarifvertrag, den sie sich im letzten Jahr mit einer beeindruckenden Kundgebung vor dem Verhandlungslokal erkämpft haben“, erklärt Christian Friedrich, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Waiblingen.

Bereits im Jahr 2016 erhielten die Beschäftigten auf Basis des aktuellen Tarifvertrags im September einmalig 150 Euro, für Auszubildende und Dual Studierende gab es 65 Euro. Am 1. Oktober 2016 stiegen die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 2,8 Prozent. Der Tarifabschluss gilt in Baden-Württemberg für rund 8 000 Beschäftigte. Für den Rems-Murr-Kreis gilt dieser für die Christian Bauer GmbH in Welzheim.

„Schon jetzt haben wir die Tarifrunde 2018 im Blick und diskutieren auch über mögliche qualitative Forderungen. Dabei werden die Ergebnisse der großen IG Metall-Beschäftigtenbefragung 2017 wichtige Hinweise geben“, sagte Friedrich.

Der Tarifvertrag endet traditionell 3 Monate nach dem der Metall- und Elektroindustrie am 31. März 2018.

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Ilias von Valeo Wischersysteme hatte Geburtstag und ließ nicht lumpen. Als Vertrauensmann und alter IG Metaller gab es eine große IG Metall Sahnetorte für den Betriebsrat.

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Hidria Bausch

Bislang gab es bei Hidria Bausch keine Tarifbindung. Gemeinsam mit dem Betriebsrat und den IG Metall Mitgliedern wollten wir diesen Zustand ändern und

– die Beschäftigten wieder an der Tarifentwicklung der Metall- und Elektroindustrie teilhaben lassen,
– Entgeltgerechtigkeit durch ERA-Einführung 2.0 realisieren
– und die Arbeitszeit an die tarifvertragliche 35-Stunden-Woche anpassen.
Der erste Schritt ist nun gemacht:
Die Beschäftigten von Hidria Bausch erhielten ab dem 01. Januar 2017 eine Entgelterhöhung, im Durchschnitt zwei Prozent.
In wochenlangen Verhandlungen wurden alle Arbeitsplätze nach der ERA-Systematik neu bewertet und die Beschäftigten neu eingruppiert. Vergleichbare Arbeit muss auch gleiche Verdienstchancen haben. Alle Beschäftigten erhalten eine Leistungszulage von 15 Prozent und je nach Bereich Belastungszulagen.
Das Entgeltniveau liegt damit immer noch unter dem des Flächentarifvertrags. Die weitere Anpassung wird mit den kommenden tariflichen Erhöhungen stattfinden.Die Verhandlungen über die generelle Tarifbindung gehen weiter. Unser Ziel ist es, in einem Anerkennungstarifvertrag und einem entsprechenden Ergänzungstarifvertrag für die IG Metall Mitglieder und die Beschäftigten bei Hidria Bausch, das Niveau der Metall- und Elektroindustrie zu erreichen.
Neben der Entgeltlinie bestehen bei der Arbeitszeit und bei der betrieblichen Sonderzahlung die größten Differenzen.
 

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Unsere Arbeitswelt wandelt sich rasant - die Bedürfnisse der Beschäftigten auch. Beschäftigte wünschen sich gute Arbeit und Arbeitszeiten, die planbar und stärker durch sie selbst beeinflussbar sind. Mit unserer Arbeitszeitkampagne machen wir uns für diese Anliegen stark: Überstunden, Schichtpläne, Vereinbarkeit - wo drückt der Schuh? Das wollten wir wissen. Deshalb gab es die bundesweite Beschäftigtenbefragung. Die Ergebnisse werden auch helfen, sich im Jahr der Bundestagswahl stark für eine arbeitnehmerfreundliche Politik einzusetzen.

Entschieden dafür.

Wir machen Politik mit und für die Menschen.

„Perspektiven für alle, in der Arbeitswelt von morgen!“, so könnte man die Anprüche und Ergebnisse der IG Metall-Beschäftigtenbefragung auf den Punkt bringen. Mehr als 680.000 Beschäftigte aus rund 7.000 Betrieben haben sich bundesweit an der Befragung der IG Metall „Politik für alle – sicher, gerecht
und selbstbestimmt“ beteiligt.
Im Bereich der IG Metall Geschäftsstelle Ludwigsburg haben 3.399 Beschäftigte ihr Votum abgegeben.
Deutlich wurden hohe Ansprüche an Beschäftigungssicherheit und gute Perspektiven in der digitalen Arbeitswelt, eine neue Arbeitsmarktpolitik, bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben und sichere Renten. Die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung stehen mittlerweile auch als betriebliche Daten zur Verfügung.
Fotos und Berichte Eurer kreativen Ideen zur Darstellung der Ergebnisse möchten wir gerne auf unserer Homepage und den nächsten Wechselseiten veröffentlichen.
Mich motiviert und begeistert mit Blick auf die Auswertung, dass sich auch viele Menschen beteiligt haben, die nicht Mitglied der IG Metall sind. Mich bestärken diese Reaktionen darin, dass ein großer Anteil der Belegschaften Interesse an der IG Metall, ihren Akteuren und Aktivitäten hat. Wenn sich mehr als 3.000 Menschen die Zeit nehmen, über ihre Arbeits- und Lebenssituation nachzudenken und uns eine Rückmeldung zu geben, dann ist das für mich und meine Mitsteiter eine klar formulierte Herausforderung.
Wir sind mit unseren Themen auf dem richtigen Weg. Wir stehen gemeinsam für MEHR!
Konrad Ott