IG Metall Ludwigsburg
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Kooperation

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Die Delegiertenversammlung der IG Metall Ludwigsburg hat 2012 Konrad Ott, amtierender 1. Bevollmächtigter und Matthias Fuchs, als 2. Bevollmächtigten der IG Metall Ludwigsburg in ihren Ämtern bestätigt. In Waiblingen wurde Matthias Fuchs zum 1. Bevollmächtigten und Konrad Ott zum 2. Bevollmächtigten gewählt.

Die Ludwigsburger und die Waiblinger haben sich das „JA-Wort" gegeben. Per Kooperationsvertrag. Und Stück für Stück entwickelt sich nun ein Zukunftsbild, dem es in den nächsten Jahren weiter Leben einzuhauchen gilt... Es gibt viel zu tun, packen wir´s an!

Kooperation – ganz konkret

Unsere Rechtsschutzsekretärin Miriam Krühler bietet jeden Donnerstag Rechtsberatung in der IG Metall Ludwigsburg an und Mittwochs in der IG Metall Waiblingen.

Die regionale Branchenbetreuung läuft. Thomas Martin ist für das Elektro-Handwerk, Holz-und Kunststoff sowie für die Textil-und Bekleidungsbranche zuständig. Ilse Kestin ist die Ansprechpartnerin für das Kfz-Handwerk und Detlef Schwoon betreut Betriebe aus dem ITGA-Handwerk und dem Metall-Handwerk.

Christa Lang, die Fachfrau für die Regionale Kooperation ist u.a. die Seele unserer Branchen-Netzwerke. Seit 1.1.2011 ist sie mit einer halben Stelle bei der IG Metall Region Stuttgart und der Bezirksleitung beschäftigt.

Das Beste von Beidem.

Unsere Kooperation „läuft“. Die beiden Ortsvorstände rücken immer näher zusammen, entwickeln Zukunftsideen und bringen ganz konkrete Projekte auf den Weg.

Wo liegen die Schwerpunkte?

Die Realität unserer Kooperation drückt sich darin aus, dass wir gemeinsam 22.000 IG Metall-Mitglieder sind, davon 15.300 in den Betrieben. Aktuell unterstützen 7 politische Sekretäre und 5 emsige Bürokräfte den Alltag der betrieblichen Interessenvertretungen.

Und das ist gut so. Wir spüren, dass die Verankerung in den Betrieben zunimmt - und das wollen wir intensivieren.

Und das ist wichtig. Bis 2014 scheiden 50 Prozent der aktuellen Betriebsratsmitglieder aus, in der Folge ist intensive Nachwuchsförderung erforderlich. Dies insbesondere bei Frauen, jungen Menschen und in den Bürobereichen.

In der Folge haben wir uns mit den Ortsvorständen darauf verständigt, dass folgende Themen ganz oben auf der Agenda stehen:

• Jugend,

• Betriebe ohne Betriebsrat

• Beschäftigte in Bürobereichen.

Was heißt das konkret?

Jugend

Unsere Jugendsekretäre Markus Linnow (LB) und Christian Friedrich (WN) haben schon seit Jahren einen guten Draht zueinander und arbeiteten bereits ohne Kooperationsvertrag fantastisch zusammen...

Im Jahr 2012 haben wir im Vergleich zu den vorherigen JAV-Wahlen mehr IG Metall-JAVis im Boot – das wollen wir ausweiten. Die Tarifregelung zur unbefristeten Übernahme war und ist dafür ein super Sprungbrett.

2013 wollen wir daran anknüpfen und uns verstärkt jugendlichen Bildungsthemen widmen. Das BaFöG, die Vereinheitlichung von Bildungssystemen und das angestrebte Landes-Bildungsurlaubsgesetz sind dafür interessante und lebendige Ansatzpunkte.

Klar ist, von nichts kommt nichts. Unsere Ortsvorstände haben die Köpfe zusammen gesteckt und verabredet: „Die Jugend bekommt von uns jede nur mögliche Anleitung und Unterstützung“. Gesagt. Getan. In den ersten Betrieben sind bereits Betriebsratssitzungen terminiert, bei denen die Jugend einen eigenständigen Tagesordnungspunkt einnehmen wird. Klar ist, dass wir unsere JAVis zur thematischen Gestaltung in die Pflicht nehmen und unterstützen müssen. Klar ist aber auch, dass jede Investition in die Jugend eine gute Inves­tition ist.

Beschäftigte in Bürobereichen

Wer sind die Beschäftigten in den Bürobereichen? Umgangssprachlich reden wir nach wie vor von Angestellten. Gemeint sind Beschäftigte in den IT-Zentralen, die Kaufleute, die Menschen im Vertrieb und im Außendienst, die Ingenieure etc., aber auch die sogenannten AT- oder ÜT-Beschäftigten.

Fakt ist: Wir müssen und wir wollen uns weiterentwickeln. Uns ist klar, dass wir den Beschäftigten in den Büro´s nicht die gleichen Angebote und Mitmachmöglichkeiten anbieten können, wie den Beschäftigten in der Produktion. Unsere Arbeit zu den Themen „Gute Arbeit im Büro“, Psychische Belastungen und die Beratung und Unterstützung der Beschäftigten mit AT-/ ÜT-Verträgen wird 2013 im Fokus stehen. Gemeinsam mit unseren Mitstreitern des Arbeitskreis „Kaufmännisch/ Technische Beschäftigte“ bekommen wir das hin.

Betriebe ohne Betriebsrat - kurz BOB genannt.

Ausgehend von den guten Erfahrungen der IG Metall Waiblingen wurde auch in Ludwigsburg ein BOB-Team installiert. Gemeinsam mit Markus Linnow kümmern sich 4 ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen um Belegschaften, die einen Betriebsrat wählen wollen.

Allein in Ludwigsburg konnte über die BOB-Aktivität 2012 ein Mitgliederzuwachs von 200 Menschen erreicht werden. Diesen Mitgliederzuwachs und diese Intensivarbeit bei interessierten Menschen wollen wir ausbauen und nachhaltig in den Alltag der IG Metall Kooperation einbinden. 

Vertrauensleute-Arbeit

Vom 1. bis zum 2. März fand die erste Vertrauensleuteleiter-Klausur der IG Metall Ludwigsburg und Waiblingen statt. Die Vertrauensleutearbeit zu stärken ist eine wichtige Voraussetzung für unsere gewerkschaftliche Handlungsfähigkeit in den Betrieben.

Die Vertrauensleutearbeit ist ein strategisches wichtiges Ziel. In den Betrieben in denen keine Vertrauensleutewahl stattgefunden hat sind die IG Metall Betriebsräte, IG Metall Jugendvertreter und IG Metall Schwerbehindertenvertretung IG Metall Vertrauensleute. Unser Ziel ist es in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten aus diesem Kreis eine Leitung für die Vertrauensleute zu wählen.

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Auch die Bildungsarbeit ist voll kooperativ unterwegs. Konrad Ott (LB) lädt zu gemeinsamen Referentenarbeitskreis-Sitzungen ein und Waiblinger und Ludwigsburger folgen dem Ruf.

Auch die Schwerbehindertenvertreter treffen sich viermal im Jahr, wechselweise in Waiblingen und Ludwigsburg unter der Leitung von Joachim Grahl (LB).

In Summe gibt es in unserer Kooperation - wie immer - viel zu tun. Da uns das Beste von Beidem zur Verfügung steht, werden wir´s packen.

„Unser gemeinsamer Nenner ist, dass wir gemeinsam die Interessen der Menschen im Betrieb vertreten wollen.“