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Knuffige Aktion mit ernstem Hintergrund

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03.04.2008
Würfel mit Beinen liefen am Donnerstag Morgen vor dem Autohaus Brunold auf und ab. Auch wenn das Ganze süß aussah, hat es doch einen ernsten Hintergrund.

Mit ihrer Aktion machte die IG Metall Ludwigsburg auf die Tarifflucht des Autohaus Brunold aufmerksam. Auf den Würfeln stand "Hier werden nicht mehr die Mindeststandards der Tarifverträge garantiert". Auf einem anderen Würfel stand zu lesen "schlecht für alle Beschäftigten des Kfz-Handwerks und ihre Familien. Zeigt Brunold die rote Karte".
Gleichzeitig hat die IG Metall einen Flyer an die Passanten verteilt. Dieser Flyer lehnt sich an die Werbung des Autohaus Brunold für Cabriolets an und verwendet deren Motto "sonnige Zeiten". Gleichzeitig hat die IG Metall für die Aktion eine Internetseite geschaltet, die unter der Adresse www.sonnige-zeiten.com erreichbar ist. So witzig die Sache auf den ersten Blick erscheint, ist es der IG Metall ein sehr ernstes Anliegen. "Wenn Autohäuser nicht mehr die Mindeststandards der Tarifverträge garantieren, dann setzt das eine Abwärtsspirale für Beschäftigten der ganzen Branche in Gang. Mit fatalen Auswirkungen auch für deren Umfeld," so Konrad Ott, erster Bevollmächtigter der IG Metall Ludwigsburg. Dies will die IG Metall nicht zulassen. Tarifleistungen wie regelmäßige Entgelterhöhungen, Weihnachtsgeld und 30 Tage Urlaub seinen sind eine wichtige Planungssicherheit für die Familien der Beschäftigten. "Wer daran die Axt ansetzt, bekommt es mit uns zu tun", so Ott weiter.


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Letzte Änderung: 03.04.2008 - 21:25 Uhr