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11.04.2008
Am 10. April 2008 fand von 8:30-11:30 Uhr ein Warnstreik bei der OTLG statt. Es beteiligten sich ca. 100 Beschäftigte. Die Aktion fand im Rahmen der laufenden Kfz-Tarifrunde statt.

Was die Beschäftigten verärgerte waren die Angebote der Arbeitgeber. Diese haben in der zweiten Verhandlung Entgelterhöhungen von 2 Prozent angeboten. Das liegt unterhalb der Teuerungsrate. Die Arbeitgeber wollen außerdem durchsetzen, dass der Samstag zum Regelarbeitstag wird, Schichtzuschläge gestrichen und das 13. Monatseinkommen (Weihnachtsgeld) ertragsabhängig werden. Zudem soll die Arbeitszeit ver¬längert werden, indem die Quote der Beschäftigten mit 40-Stunden-Arbeitsverträgen ausgeweitet wird.

Die nächste Verhandlung findet am 14. April statt. Hierzu wollten die Beschäftigten Druck machen, damit die Arbeitgeber zur Vernunft kommen.

Die Tarifverträge der IG Metall bieten Schutz und Sicherheit für die Be¬schäftigten und ihre Familien. Das will die IG Metall wieder durchsetzen. Außerdem fordern die Metaller eine Entgelterhöhung von fünf Prozent, ohne dass uns das Entgelt an anderer Stelle wieder genommen wird. Das brauchen die Beschäftigten und ihre Familien.

Die IG Metall fordertin der Tarifrunde 2008:
- Alle Tarifverträge sollen weiter gelten
- Fünf Prozent mehr Entgelt für unser Mitglieder
- Zusätzliche freie Tage für ältere Kolleginnen und Kollegen

Anhang:

Warnstreikfugblatt
Warnstreikfugblatt
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Letzte Änderung: 14.04.2008 - 13:04 Uhr