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Protestaktion bei Mann + Hummel

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03.02.2010
Am 09.12.2009 fand vor den Toren von Mann + Hummel in der Schlieffenstraße in Ludwigsburg eine Protestaktion statt. Geschätzte 400 Personen fanden sich dort ein um Ihren Protest lautstark kundzutun.

Protestaktion bei Mann + Hummel
Am 09.12.2009 fand vor den Toren von Mann + Hummel in der Schlieffenstraße in Ludwigsburg eine Protestaktion statt. Geschätzte 400 Personen fanden sich dort ein um Ihren Protest lautstark kundzutun. Die Pläne der Mann + Hummel Geschäftsführung - 388 Arbeitsplätze zu streichen - ist ein Schlag ins Gesicht der Belegschaft. Ein Schlag ins Gesicht all derer, die seit Jahr und Tag bei Mann + Hummel schaffen und den Erfolg des Unternehmens ausmachen. Dies haben wir gestern während einer internen Veranstaltung des Aufsichtsrats deutlich gemacht. Die Zäune um Mann + Hummel wurden mit schwarzen Luftballons geschmückt, welche unseren Zorn und unsere Wut über diese Kahlschlagspolitik verdeutlichen. Viele Kollegen aus anderen Betrieben nahmen an der Protestaktion teil um ihre Solidarität zu demonstrieren, denn nur wenn alle Beschäftigten zusammenhalten, können wir etwas ausrichten. Unter anderem waren Kollegen von Bessey, Gärtner + Klinger, Getrag, Mahle, Valeo Schalter, Valeo Wischer, vom ALZ und von der Biko vor Ort. Vielen Dank für eure aktive Unterstützung vor Ort.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
dass die Krise allerorts zuschlägt, ist kein Geheimnis. Andere Automobil-Zulieferer wie Hörbiger, Getrag, Mahle, Dürr, Eberspächer und Norgren haben in den letzten Wochen und Monaten Negativschlagzeilen gemacht. Und nun steht auch Mann + Hummel auf der Titelseite der Tageszeitung, mit einem skandalösen Stellenabbau von 388 Menschen.
Die angekündigten Stellenstreichungen treffen das Stammwerk in Ludwigsburg, das Herz von Mann+ Hummel. Bis Ende 2012 sollen rund 400 von 1800 Stellen wegfallen.
Die Konzernleitung setzt mit ihren Plänen, in Entwicklung und Vertrieb Personal abzubauen unsere Zukunft und die Zukunft von Mann+ Hummel aufs Spiel. Und das dürfen wir nicht kommentarlos hinnehmen. Die Pläne und die huldvolle Ankündigung eines Interessenausgleiches dürfen für unsere Zukunft nicht das letzte Wort sein. Wir werden uns gemeinsam dagegen wehren.

"Das nehmen wir nicht hin!"
so Walter Mugler, Betriebsratsvorsitzender von Mann + Hummel Ludwigsburg.



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Letzte Änderung: 25.03.2010 - 11:29 Uhr