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01.06.2010
Protestaktion für den Erhalt der Erholzeiten

Die Entscheidung der Geschäftsführung / Werksleitung ab heute Arbeitszeitmodelle einzuführen, in denen die Erholzeitpause nicht mehr enthalten ist, ist ein Frontalangriff auf den tarifvertraglichen Anspruch der Beschäftigten auf Erholzeit. Der Einigungsstellenspruch vom 28.04.2010 zum Thema Arbeitszeit macht dazu keine Aussage. Die Erholzeiten abzuschaffen ist deshalb eine einseitige politische Entscheidung der Geschäftsführung und der Werksleitung der ZFLS in Bietigheim.

Wir lassen uns die Erholzeit nicht klauen!

Die IG Metall hat die Arbeitgeberseite bereits in der Einigungsstelle aufgefordert ab 01.05. und danach wiederholt, zuletzt auf der Betriebsversammlung am Donnerstag, 27.05.2010 die Teamarbeit einzuführen. In der Teamarbeits-Betriebsvereinbarung heißt es dazu in der Ziffer 3.1.1 Organisation der Arbeitszeitnutzung "Pausenplanung sowohl Erholzeiten als auch die Nutzung von persönlicher Bedürfniszeit wird dem Team zur freien Gestaltung überlassen "Die Werksleitung von ZFLS in Bietigheim war nicht in der Lage die dritte Stufe der Teamarbeit in Bietigheim zu aktivieren.

Die IG Metall fordert die Geschäftsführung der ZFLS und die Werksleitung der ZFLS in Bietigheim auf
- unverzüglich ab 01.06.2010 die Teamarbeit in Bietigheim entsprechend der übergeleiteten Betriebsvereinbarung aus Schwäbisch Gmünd einschließlich der Teamentlohnung einzuführen.
- Das Qualifizierungskonzept zur Einführung der Teamarbeit dem Betriebsrat und der IG Metall vorzulegen und unverzüglich ab dem 01.06.2010 mit der Qualifizierung der Beschäftigten in Teamarbeit zu beginnen.

Anhang:

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Letzte Änderung: 01.06.2010 - 15:14 Uhr