Zu wenig Ausbildungsplätze, schlechte Bildungschancen und keine beruflichen Perspektiven - so sieht die Wirklichkeit der Jugend aus. Politik und Arbeitgeber haben auf ganzer Linie versagt. Detlef Wetzel, zweiter Vorsitzender der IG Metall, sagte vor über 2.500 Menschen auf dem Stuttgarter Marktplatz, es sei "unerträglich", wenn 56 Prozent der unter 25-jährigen im Niedriglohnbereich arbeiten müssten.
Mit Bussen sind die Gewerkschafter nach Stuttgart gekommen. Dort konnte jeder seine Zukunftswünsche auf gelbe Wasserbälle schreiben. Die Bälle sorgten für reichlich Farbe in der sonst so tristen Zukunft der jungen Menschen. Nach der Veranstaltung auf dem Marktplatz wanderten die Aktiven zum Landespavillion, wo die After-Show-Party statt fand.