IG Metall Ludwigsburg
Schwieberdinger Strasse 71
D-71636 Ludwigsburg

Telefon: +49 (7141) 4446-10
Telefax: +49 (7141) 4446-20
ludwigsburg(at)igmetall.de

Online beitreten

Menschen die uns wichtig sind

Jubilarehrung für 40, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft

Bei der Jubilarehrung am 08.10.2014 konnten 36 Jubilare mit 60 Jahren Mitgliedschaft, 59 Jubilare mit 50 Jahren Mitgliedschaft und 141 Jubilare mit 40 Jahren Mitgliedschaft geehrt werden. Dazu kommen 280 Kolleginnen und Kollegen, die für ihre 25jährige Mitgliedschaft in den Betrieben von den IG Metall Vertrauensleuten geehrt wurden.

"Für die Verlässlichkeit in Eurem Wirken, im Interesse unserer gemeinsamen Ziele, will ich an dieser Stelle Danke sagen. Danke, dass Ihr meine, dass Ihr unsere IG Metall stark gemacht habt." so Konrad Ott der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Ludwigsburg.

Gemeinsam wurde gestritten:
- für menschenwürdige Arbeit,
- für Teilhabe an wirtschaftlichen Erfolgen,
- für ein Stück Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft.
Wichtig ist aber, dass man beim Kämpfen das Lachen und Lieben nicht verlernt. 

Vor der Jubilarrede sprach Konrad Ott noch einige Worte zur aktuellen Situation: Kriege kommen nicht über uns. Sie werden gemacht.
Zwischenzeitlich ist wieder Krieg in Europa. Deshalb sagen wir nicht nur an die Adresse von Russland sondern auch an die EU und an die NATO:
Schluss mit dem Säbelrasseln! Die Waffen nieder! Wir brauchen Frieden und keinen Krieg!

In ihrer Jubilarrede erinnerten Konrad Ott und Matthias Fuchs an die geschichtlichen Ereignisse der Jahre 1954, 1964 und 1974. Kollege Fuchs freute sich, dass bei beiden seinen Redeteilen die Deutschen Fußballweltmeister wurden.

1954 Nach dem dritten Gewerkschaftstag 1954, vor dem Brenner die Notwendigkeit eines Programms gewerkschaftlicher Nahziele eingehend begründete, wurde das Aktionsprogramm formuliert. Es enthielt neben den schrittweisen Erhöhungen der Löhne und Gehälter auch eine Lohnfortzahlung bei Krankheit, die Beseitigung von Lohnabschlägen für Frauen. Und auch Zeitlohnarbeiter sollten zu einem großen Teil an die Ausgangslöhne der Akkordarbeiter für die Normalleistung herangeführt werden, zusätzliche Lohngruppen für qualifizierte Tätigkeiten sollten gesichert und die Freizeit durch Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit langfristig erhöht sowie der Jahresurlaub verlängert werden.
1964 Nachdem unsere Tarifrunde im Jahr 1963 zum ersten Mal seit 1928 wieder zu Aussperrungen geführt hatte, verlief die Tarifbewegung im Jahr 1964 ganz anders. Obwohl die Lohn- und Gehaltstarifverträge erst zum 30. September 1964 kündbar waren, kam es bereits am 28. Juni zu zentralen Verhandlungen über sämtliche von uns erhobenen Forderungen unter Einbeziehung der Löhne und Gehälter.
1974 Tariferfolge im Jahr 1974: Es gab durchschnittlich 11,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt und die Absicherung eines 13. Monatseinkommens auf zehn bis 40 Prozent je nach Betriebszugehörigkeit. Das zusätzliche Urlaubsgeld wurde auf 50 Prozent erhöht. Der Urlaub wurde um zwei Tage verlängert. Die Tarifrunde 1973/74 endete mit einem Streik im Unterwesergebiet vom 6. März bis 27. März mit einer Beteiligung von 31.000 Arbeitern und Angestellten erfolgreich.

Gemeinsam für ein gutes Leben ist unser Leitmotiv. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es Gerechtigkeit, gegenseitige Wertschätzung und Solidarität. Aber vor allem Menschen, die mit Herz, Mut und Verstand agieren.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Bildrechte: Holm Wolschendorf

Ausflug der IGM- Senioren Ludwigsburg    27.06.2014

Trotz des erwarteten spannenden Spiels der Deutschen bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien  trafen sich 50 Kolleginnen und Kollegen im Senioren-Alter am 27.06.2014 zur Fahrt in die Dom- und Kaiserstadt Speyer. 
Eine Stadtführung zeigte uns, dass die Stadt nicht nur den Dom, eine von Kaiser Konrad II gegründete und größte romanische Basilika nördlich der Alpen hat, sondern noch viele bemerkenswerte weitere Bauwerke hat. Eine gute Einführung in die Geschichte der Stadt ließ uns erfahren, dass die Bevölkerung mit der Herrschaft des Erzbischofs vom Dom nicht einverstanden war. Nach der Reformationszeit wurden die Bewohner der Stadt weitgehend evangelisch  und waren unabhängig von der Dom- Herrschaft. Die evangelische Dreifaltigkeitskirche ist ein bedeutendes Zeichen  dieser Selbständigkeit.
Als eines der ältesten Bauwerke gilt der Altpörtelturm am Ende der schönen Fußgängerzone in der Mitte der Stadt. Auch ein gut erhaltenes Judenbad zeigt, dass die Stadt auch früher für alle offen war.

Nach einem guten Mittagessen teilten wir uns auf in Besucher des Technik Museum und Schiffsfahrer für  eine Rundfahrt  auf dem Altrhein.
Danach fuhren wir gemeinsam zum gemütlichen Ausklang in einen Burghof, wo wir dann auch noch den Sieg der deutschen Fußballer miterlebten und die Heimreise gestärkt  antraten.

Die Wahrnehmung der IG Metall durch unsere Jüngsten

Zwei Kinder malten gerade ein Bild, während die Eltern über die IG Metall sprachen. So setzten die Kinder das Verstandene um:

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Jacqueline 9 Jahre

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Alexander 6 Jahre

Spende an der WEISSE RING in Ludwigsburg

Für die Werbung neuer Mitglieder haben Michael Giailidis und Isabell Schäfter insgesamt 87 Gutscheine erhalten. Damit wollten sie Gutes tun und haben Sie gespendet.
1305,- EURO In Worten Eintausenddreihundertfünf
Der WEISSE RING hilft Opfern!
Mehr zum Weissen Ring über die Homepage

"Gemeinsam für ein gutes Leben" bedeutet für uns Solidarität mit Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Mit unseren Spenden setzen wir ein Zeichen des Respekts für Menschen, die sich für ein gutes Leben stark machen.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Vertrauensleute-Bildungsreise

05.-06.06.2014

Anfang Juni gab es für Vertrauensleute das Angebot gemeinsam mit dem Bus zum KZ Buchenwald zu fahren und am zweiten Tag eine Stadtbesichtigung von Weimar mitzuerleben. 23 Vertrauensleute haben sich entschlossen teilzunehmen. Die Teilnehmer waren so begeistert, dass sie bereits im Bus mögliche Besichtigungen für eine Bildungsreise im nächsten Jahr planten.

KZ Buchenwald (www.wikipedia.de)

Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Kon-zentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.800 Juden. Durch einen Aufstand bei Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von der abziehenden SS, nahmen 125 der Bewacher fest, öffneten die Tore und hissten die weiße Fahne. Bereits seit dem 8. April hatten viele Häftlinge durch Boykott und Sabotage ihre von den Nazis so genannte Evakuierung verhindert und die US-Armee per Funk um Hilfe gerufen. Nach Abzug der US-Truppen wurden Teile des Geländes von der sowjetischen Besatzungsmacht als Spezi-allager Nr. 2 genutzt. Es existierte bis 1950 und forderte 7000 Todesopfer. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ließ die Regierung der DDR 1958 die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eröffnen.

 

Vertrauensleute- Arbeit

Vom 1. bis zum 2. März fand die erste Vertrauensleuteleiter-Klausur der IG Metall Ludwigsburg und Waiblingen statt. Die Vertrauensleutearbeit zu stärken ist eine wichtige Voraussetzung für unsere gewerkschaftliche Handlungsfähigkeit in den Betrieben. 

Die Vertrauensleutearbeit ist ein strategisches wichtiges Ziel. In den Betrieben in denen keine Vertrauensleutewahl stattgefunden hat sind die IG Metall Betriebsräte, IG Metall Jugendvertreter und IG Metall Schwerbehindertenvertretung IG Metall Vertrauensleute. Unser Ziel ist es in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten aus diesem Kreis eine Leitung für die Vertrauensleute zu wählen.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

 Aktive Senioren der IG Metall Ludwigsburg

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -

Senioren-Infogruppe

Im Zuge der Neugestaltung unserer Öffentlichkeitsarbeit haben auch die Ludwigsburger IG Metall Senioren sich viel vorgenommen. Sie haben eine Infogruppe gebildet, die sich mehrmals im Jahr trifft um Veranstaltungen und die dazugehörigen Veröffentlichungen zu planen.

Sektempfang für neugewählte Betriebsräte

Zwischen März und Mai 2014 fanden die Betriebsratswahlen statt. Insgesamt haben mehr als 50 neugewählte Betriebsräte den Weg in die IG Metall gefunden.  Die Kolleginnen und Kollegen nutzten die Möglichkeit sich über die Unterstützung zu informieren, welche die IG Metall ihnen bei den Herausforderungen in der Betriebsratstätigkeit geben kann. Desweiteren wurden Bildungsmöglichkeiten vorgestellt, die als Betriebsrat helfen können das Wahlmandat selbstbewusst und themenorientiert zu meistern. Eine weitere wichtige Möglichkeit war, den Kontakt zu anderen Betriebsräten herzustellen, um vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu profitieren.

- es ist keine Bildbeschreibung verfügbar -