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Ludwig Becker

(* 25. Oktober 1892 in Schwäbisch Gmünd; † 4. April 1974 in Stuttgart-Bad-Cannstatt) war ein kommunistischer Politiker, Gewerkschafter und Widerstandskämpfer.
Nach der Lehre als Goldschmied ging Ludwig Becker auf Wanderschaft und kam so mit der Arbeiterbewegung in Berührung. 1907 wurde er Mitglied im Deutschen Metallarbeiterverband (DMV) und im Verein "Freie sozialistische Jugend“. 1910 trat er der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. Ein Jahr später ging er nach Stuttgart und wurde von dort zur SPD-Parteischule nach Berlin delegiert, dort lehrte Rosa Luxemburg.
Ab 1933 bis 1938 arbeitete er wieder in einem Metallbetrieb und wurde 1939 bei einer Nazi- Aktion verhaftet und danach inhaftiert, zuerst auf dem Asperg, dann im KZ Buchenwald. Dort war er bis 1945 als illegaler politischer und militärischer Organisator tätig. Er arbeitete dort eng mit den inhaftierten Genossen der KPD-O zusammen, unter anderem Willi Bleicher und Eugen Ochs.

Nach der Kapitulation der Nazis arbeitete er mit am Wiederaufbau der KPD und der IG Metall. Nach einigen Monaten wurde er Leiter der IG Metall in Südwürttemberg-Hohenzollern. 1956 folgte sein Ausschluss aus der KPD, weil er einen Parteibeschluss ablehnte. In der Zeit von 1953-1959 war er Bezirksleiter der IG Metall in Württemberg Baden, später Baden-Württemberg, in Stuttgart.

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